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Denkmäler und Museen in der Region Wittingau

Die Besucher der Wittingauer Region haben die Möglichkeit verschiedene bedeutende historische Denkmäler zu besuchen und so die Geschichte dieser Gegend kennen zu lernen.

Die meist besuchten und bedeutenden Denkmäler sind in der Stadt Wittingau zu finden . Das Stadtzentrum mit einer großen Menge der wertvollen historischen Bauwerke wurde zum städtischen Denkmalreservat ernannt. Es lohnt sich sicher das sehenswerte Renaissance-Schloss zu besuchen, sowie das Augustiner-Kloster mit der gotischen Kirche der königlichen Jungfrau Maria und des heiligen Ägidius. Wittingau kann sich mit der ungewöhnlich gut erhaltenen spätgotischen Stadtbefestigung mit Basteien und Toren rühmen, sowie mit einem länglichen Stadtplatz, der mit einem Laubengang der gotischen, Renaissance- und Barockhäuser umsäumt ist, von denen folgende am interessantesten sind: Häuser von Štěpánek Netolický und Zum weißen Rösschen und Renaissancerathaus mit dem Turm . Unübersehbar ist die barocke Mariensäule und der Brunnen. Das nächste architektonische Denkmal ist die neugotische Kapelle, die Gruft des bedeutenden Geschlechts der Schwarzenbergs, die im Schatten der Bäume nicht weit von dem Ufer des Teiches Svět (dt. Welt) steht.

Sehenswert ist auch das Schloss in Stráž nad Nežárkou (in den Jahren 1914 - 1930 lebte hier seine damalige Besitzerin Ema Destinnová), das Schloss Jemčina, oder das Augustinerkloster in Borovany.

Die Gegend ergänzen Dörfer mit erhaltener Volksarchitektur, vor allem im eigenwilligen Baustil des Bauernbarocks .

Die Interessenten für die militärische Geschichte werden sicher die Reste der kleinen Festungen interessieren, diese werden „řopík“ genannt (der Name ist von der Abkürzung ŘOP abgeleitet - Ředitelství opevňovacích prací – Direktion der Befestigungsarbeiten), sie bildeten das Netz der leichten Befestigung. Der Befestigungsbau wurde 1936 längs unserer Grenze begonnen. Einen der erhaltenen Bunker finden Sie z.B. in Borovany.

Die Liebhaber der technischen Denkmäler werden sicher von den Brücken begeistert, an die es in Südböhmen und in der Wittingauer Region nicht mangelt. Erwähnungswert sind sicher die Spätbarockflutbrücken in Stará Hlína, oder die Eisenbetonbrücke in Halámky.

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Statuen, Denkmäler, Gedenktafeln Statuen, Denkmäler, Gedenktafeln. (Anzahl: 1)
Jüdische Denkmäler Jüdische Denkmäler. (Anzahl: 5)
Denkmalzonen und Reservate Denkmalzonen und Reservate. (Anzahl: 13)
Militärdenkmäler Militärdenkmäler. (Anzahl: 1)
  • Bunker Borovany (Bunkr Borovany) - militärische Befestigung Einer der wenigen erhaltenen Bunker in der Region Borovany blieb dank des Standortes in der unmittelbaren Nähe einer Eisenbahnstrecke erhalten, wegen der er nicht durch die Faschisten gesprengt wurde. Es handelt sich um das erweiterte Muster 36, das von der französischen Maginot-Linie übernommen und später durch eine weiterentwickelte tschechische Variante ersetzt wurde.
    Adresse: Borovany
Archäologische Denkmäler Archäologische Denkmäler. (Anzahl: 1)
  • Mikeš Hof (Mikšův dvorec) - Ausgrabungsstätte Mikeš Hof (Mikšův dvorec) - Ausgrabungsstätte. Die Fundamente von Mikeschs Gehöft wurden bei einer archäologischen Grabung bei Trocnov zwischen 1921-1937 entdeckt. Das Gehöft gehörte offensichtlich Žižkas Onkel und ist heute Teil der Jan Žižka - Gedenkstätte.
    Adresse: Trocnov
Museen, Galerien und Freilichtmuseen Museen, Galerien und Freilichtmuseen. (Anzahl: 15)
Technische Denkmäler Technische Denkmäler. (Anzahl: 7)
  • Borovany - Steinbrücke Steinerne, aus zwei Blöcken bestehende, Brücke über den Fluss Stropnice vom Ende des 18. Jh.
    Adresse: Borovany
  • Goldener Kanal (Zlatá stoka) - Wasserkanal Goldener Kanal (Zlatá stoka) - Wasserkanal. Josef Štěpánek Netolický ließ den Kanal in den Jahren 1506-1520 erbauen. Das Wasser der Lužnice wurde durch einen 47 km langen Kanal in die Teiche Káňov, Tisý, Koclířov, Záblatský, Ponědrážský und Horusický geleitet.
    Adresse: Branná
  • Neuer Fluss (Nová řeka) - Wasserkanal Neuer Fluss (Nová řeka) - Wasserkanal. Der Kanal wurde 1584-85 vom Verwalter der Rosenberger Herrschaft, Jakub Krčín von Jelčany erbaut. Er verbindet die Flüsse Lužnice und Nežárka südlich von Jindřichův Hradec im Gebiet zwischen Třeboň und Stráž nad Nežárkou zur Regulierung des Wasserzuflusses aus der Lužnice in den Teich Rožmberk.
    Adresse: Stráž nad Nežárkou
  • Stará Hlína - Steinbrücke Stará Hlína - Steinbrücke. "Diese Brücke, eine der beiden sogenannten „Hochwasserbrücken"", erfüllt schon seit 1789 besonders nach den Überschwemmungen im Frühling ihren Zweck. Die längere Brücke, mit 12 Steinbogen, ist 118 m lang, 7 m breit und 5 m hoch."
    Adresse: Stará Hlína
  • Straßenbrücke (Silniční most) Die bogenförmige Eisenbetonbrücke mit einer unteren Fahrbahnkonstruktion hat eine Fünf-Meter-Bogenhöhe und ist 6 m breit.
    Adresse: Halámky
  • Wasserturm (Vodárenská věž) Wasserturm (Vodárenská věž). Der Wasserturm aus dem Jahre 1909. Es ist eine Replik des Turmes von Kotěra auf dem Ort Na Zelené lišce (Am Grünen Fuchs) in Prag. In dem Turm wurde die Pumpe von einem Benzinmotor betrieben, später wurde dieser mit moderneren Elektromotoren ersetzt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde der Wasserturm außer Betrieb gesetzt.
    Adresse: Třeboň
Kirchen, Kapellen Kirchen, Kapellen. (Anzahl: 22)
Pestsäulen, Mariensäulen und Dreifaltigkeitssäulen Pestsäulen, Mariensäulen und Dreifaltigkeitssäulen. (Anzahl: 1)
Häuser, Paläste, Festungen Häuser, Paläste, Festungen. (Anzahl: 7)
  • Altes Rathaus (Stará radnice) Adresse: náměstí T. G. Masaryka 110, 391 81, Veselí nad Lužnicí
  • Das Wratislawsche Haus (Vratislavský dům) Das Wratislawsche Haus (Vratislavský dům). Das Renaissancehaus wurde wahrscheinlich im 16. Jahrhundert durch das Adelsgeschlecht der Wratislaws gebaut. Es befindet Sie direkt am Stadtplatz, in einem der schönsten historischen Gebäuden.
    Adresse: Březanova 84/1, 379 01, Třeboň
  • (Dům č. 22) Adresse: náměstí T. G. Masaryka 22, 391 81, Veselí nad Lužnicí
  • (Dům Štěpánka Netolického) Adresse: Masarykovo náměstí 89, 379 01, Třeboň
  • (Dům U bílého koníčka) (Dům U bílého koníčka). Adresse: Masarykovo nám. 97, 379 01, Třeboň
  • Rathausturm (Radniční věž) Rathausturm (Radniční věž). Das Rathaus ist ein dominantes Bauwerk des Platzes, es wurde aus zwei ursprünglichen abgebrannten Häusern umgebaut. Dank Kaiser Ferdinand III. wurde an das Rathaus im Jahre 1638 ein vierseitiger, 31 m hoher Turm mit einer Uhr dazu gebaut.
    Adresse: Masarykovo náměstí 1, 379 01, Třeboň
  • (Sokolovna) Adresse: Budějovická 2, 391 81, Veselí nad Lužnicí
Burgen und Schlösser Burgen und Schlösser. (Anzahl: 9)
  • Borovany - ehemaliger Augustinianerkloster Borovany - ehemaliger Augustinianerkloster. Das Kloster wurde von Peter von Linda gegründet, unter den Rosenbergs wurde es aufgelöst, in 1663 wurde es dank der Pflege von Kaiser Ferdinand III. wieder erneut. In der Hälfte des 18. Jahrhunderts wurdn die Kapelle „Škapulířová kaple“ und die Prälatur dazu gebaut. 1785 wurde das Kloster vom Kaiser Josef II. aufgelöst, das Schlossobjekt besaßen die Schwarzenbergs bis 1939.
    Adresse: 37312, Borovany
  • Chlum u Třeboně - Schloss Das Barockschloss, das auf der Stelle einer gotischen Festung gebaut wurde, wurde im Pseudobarockstil umgebaut (19. Jh.). Bei dem Schloss befindet sich ein ausgedehnter Schlosspark mit Statuen aus dem 18. und 19. Jh.
    Adresse: Chlum u Třeboně
  • Gratzen (Nové Hrady) - Burg Gratzen (Nové Hrady) - Burg. Die Gotische Burg, die Mitte des 13. Jahrhunderts an einem Handelsweg erbaut wurde, unterlag mehreren Schicksalsschlägen in Gestalt der Hussiten, der kaiserlichen Truppen, Bränden, Schiesspulverexplosionen und sogar Erdbeben. Die Erneuerung gab ihr die ursprüngliche gotische Gestalt zurück. Im 17. Jahrhundert wurde sie um ein zentrales Barockhaus mit Sgraffitoschmuck erweitert. Den Schutz der Burg garantierte nicht nur die mächtige Burgmauer, sondern auch der ungewöhnlich tiefe, gemauerte Burggraben.
    Adresse: 373 33, Nové Hrady
  • Kardašova Řečice - Schloss Kardašova Řečice - Schloss. Ein Barockschlösschen aus der ersten Hälfte des 18. Jh. Im 18. und 19. Jh. wurden hier Baurekonstruktionen durchgeführt. Ab 1930 gehörte es dem Orden der Schulschwestern, später wurde es ihnen in der Restitution zurückgegeben.
    Adresse: Kardašova Řečice
  • Rothlhota (Červená Lhota) - Schloss Rothlhota (Červená Lhota) - Schloss. Das Wasserschloss Rothlhota (Červená Lhota) ist nicht nur wegen seiner unverwechselbaren roten Farbe, sondern auch wegen seiner Lage einzigartig. Sein malerisches Aussehen spiegelt sich auf der Wasserfläche des Teiches von allen Seiten. Mit dem Festland ist es durch eine Steinbrücke verbunden. Seine heutige Neorenaissancegestalt erhielt das Schloss erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich stand hier eine Burg auf dem felsigen Bachufer. Später wurde die Burg zum Renaissanceschloss umgebaut, das bereits vom Wasser des neuen Teiches umgeben war. Das märchenhafte Aussehen des Schlosses ergänzen wertvolle historische Interieure.
    Adresse: 378 21, Kardašova Řečice
  • Schloss Jemčina (Zámek Jemčina) Schloss Jemčina (Zámek Jemčina). In der ersten Hälfte des 18. Jh. hat es Anselmo Lurago für Grafen Černín Prokop Vojtěch gebaut. Ab 1950 diente das Schloss als Stützpunkt der Raketenarmee.
    Adresse: Jemčina 1, 379 01, pošta Třeboň
  • Stráž nad Nežárkou - Schloss Stráž nad Nežárkou - Schloss. Die Wachtburg wurde im 12. Jh. an der Furt des Flusses Nežárka gegründet. Im 17, Jh. wurde sie in ein Schloss umgebaut. 1914 - 1930 lebte seine damalige Besitzerin Ema Destinnová auf dem Schloss. Später waren hier 20 Jahre lang der Sitz von der Armee der Tschechischen Republik und nachher 30 Jahre lang der Sitz von der Sozialpflegeanstalt. Das Objekt geriet in einen Havariezustand. Die gegenwärtige Besitzerin restaurierte das Objekt und machte es für die Öffentlichkeit zugänglich.
    Adresse: nám. Emy Destinnové 1, 378 02, Stráž nad Nežárkou
  • Wittingau (Třeboň) - Schloss Wittingau (Třeboň) - Schloss. Anstelle der gotischen Burg entstand im 16. Jahrhundert ein Renaissanceschloss, dessen Besitzer die Rosenberger und später die Schwarzenberger waren. Das umfangreiche Archiv beider Geschlechter ist eine bedeutende Quelle für die Dokumentierung böhmischer Geschichte und wurde von vielen Historikern, u.a. von F. Palacký, genutzt.
    Adresse: 379 01, Třeboň
  • Zuckenstein (Cuknštejn) - Festung Zuckenstein (Cuknštejn) - Festung. Schrittweise rekonstruierte spätgotische Feste. Gründer war der Edelmann Vilém Pouzar z Michnic, der sie sich 1488-1491 als Sitz erbauen ließ. Die Feste hat einen quadratischen Grundriss. In einer Ecke steht ein achteckiger Turm und der ganze Bau ist von einem Burggraben umgeben.
    Adresse: Údolí 152, 373 33, Nové Hrady
Touristenattraktionen Touristenattraktionen. (Anzahl: 10)
  • Aquarium Krčíns Haus (Akvárium Krčínův dům) Aquarium Krčíns Haus (Akvárium Krčínův dům). Das Haus gehörte Jakob Krčín von Jelčany, dem Rosenberger (rožmberský) Regenten. An diese Tatsache erinnert Gedenktafel.
    Adresse: 379 01, Třeboň
  • Bierbrauerei Regent (Pivovar Regent) Bierbrauerei Regent (Pivovar Regent). Eine der ältesten Bierbrauereien der Welt mit einer langjährigen Tradition. Die ursprüngliche alte Burgbrauerei wurde durch eine neue Brauerei ersetzt, die durch den Umbau der ursprünglichen Rosenberger Rüstkammer entstand. Die heutige Form erwarb sie in der 2. Hälfte des 19. Jh., in dieser zeit wurde sie völlig umgebaut. Bis zum Ende des Krieges besaßen sie die Schwarzenbergs. Der Bierbrauerei-Handelsname ist durch die Persönlichkeit Jakub Krčín von Jelčany inspiriert, er war der Regent von Vilhelm von Rosenberg (Rožmberk).
    Adresse: Trocnovské náměstí 124, 379 01, Třeboň
  • Budweiser Tor (Budějovická brána) Budweiser Tor (Budějovická brána). Das Tor, das den Weststadtrand bewacht. Es ist nach dem Entwurf von Dominik Cometa und Jan Lukan gebaut. Es hat das eingemauerte Tor „Břilická brána“ neben dem Schloss ersetzt. 1819 wurde es in die heutige Form umgebaut. Der Bau ist reich mit Sgrafittos verziert.
    Adresse: Třeboň
  • Keramik aus Klikov (Klikovská keramika) - keramische Werkstatt Keramik aus Klikov (Klikovská keramika) - keramische Werkstatt. Eine alte keramische Manufaktur im südböhmischen Klikov, die Martin Hadrava betreibt. Hier blieb der große Kasseler-Ofen gut erhalten, in dem bis in die heutigen Tage gebrannt wird.
    Adresse: Klikov č.p. 27, 378 06, Suchdol nad Lužnicí
  • Neuhauser Tor (Hradecká brána) Neuhauser Tor (Hradecká brána). Das Tor, das den Oststadtrand bewacht, sein Kern stammt aus den Jahren 1525 - 1527. Nach einigen Bränden wurde es umgebaut und die heutige Forma erhielt es in dem Jahre 1875. Es ist das jüngste von den Trebendorfer Eintrittstoren.
    Adresse: Třeboň
  • Pilz-Park (Houbový Park) Adresse: 37846, Roseč 3
  • Tor Novohradská (Novohradská brána) Tor Novohradská (Novohradská brána). Das Tor, das in der ersten Hälfte des 16. Jh. gebaut wurde. Die Einfahrt hat die Form eines gotischen Spitzbogens.
    Adresse: Novohradská brána, 37901, Třeboň
  • Tor Svinenská (Svinenská brána) Tor Svinenská (Svinenská brána). Das älteste Trebendorfer Tor mit Bogenschildern und Sgrafitto-Verziehrung der Nordstirnseite und des Tonnengewölbes. Es wurde in der ersten Hälfte des 16. Jh. gebaut, es ist doppelt und zweistöckig.
    Adresse: Třeboň
  • Wittingau (Třeboň) - Stadtmauer Wittingau (Třeboň) - Stadtmauer. Die ersten Stadtbefestigungen entstanden Mitte des 14. Jahrhunderts. In den 30er Jahren des 16. Jahrhundert wurde die Stadtmauer um eine weitere, innere Stadtmauer mit Basteien ergänzt, die mit ihren Toren bis heute erhalten ist.
    Adresse: Třeboň
  • Wittingau (Třeboň) - Schloss Wittingau (Třeboň) - Schloss. Anstelle der gotischen Burg entstand im 16. Jahrhundert ein Renaissanceschloss, dessen Besitzer die Rosenberger und später die Schwarzenberger waren. Das umfangreiche Archiv beider Geschlechter ist eine bedeutende Quelle für die Dokumentierung böhmischer Geschichte und wurde von vielen Historikern, u.a. von F. Palacký, genutzt.
    Adresse: 379 01, Třeboň
Grabhügel und Denkmäler Grabhügel und Denkmäler. (Anzahl: 4)
Kirchliche Denkmäler Kirchliche Denkmäler. (Anzahl: 25)

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